In der Woche vom 22. bis zum 28. September fanden am Mannesmann-Gymnasium im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ Reanimationsschulungen statt. Das Projekt hat das Ziel, die Laienreanimation, welche im Notfall lebensrettend sein kann, den Schülern der siebten Klassen beizubringen.
Die Aktion wird an unserer Schule vom Schulsanitätsdienst angeleitet und vermittelt. Dafür wurden die Mitglieder der AG im Vorfeld weitergebildet, um den 170 Schülerinnen und Schülern der siebten Stufe die Merkmale eines Kreislaufstillstandes und Maßnahmen zur Wiederbelebung, wozu auch die Herzdruckmassage gehört, beizubringen. Dabei blieb es nicht bei der Theorie, da dem Mannesmann-Gymnasium 15 Reanimationspuppen von der Bezirksregierung zur Verfügung gestellt wurden, an welchen die Schülerinnen und Schüler das Gelernte praktisch erproben konnten.
Damit ist das MMG Vorreiter: Das Land NRW schreibt ab dem nächsten Schuljahr 2026/27 verbindlichen Reanimationsunterricht vor. In Dänemark, wo es bereits verpflichtenden Reanimationsunterricht gibt, stieg die Überlebenschance nach der Einführung auf das Dreifache. In Deutschland leisten hingegen nur 51% der Ersthelfer Wiederbelebungsmaßnahmen. Diese Quote konnte in Dänemark auf 80% gesteigert werden.
David Vos (Jgst. 11)




































