Am 08.05. hatten die beiden fortgeführten Italienischkurse der EF die Ehre im italienischen Kulturinstitut den Autor Carlo Piano zu treffen! Einige Wochen zuvor schickte man unseren Fachlehrerinnen Frau Sacco und Frau Heilmann sein Buch „Auf der Suche nach Atlantis”.
Er schreibt von einem Reisetagebuch seiner Tochter Elsa, die darin ihre Eindrücke der Reisen mit ihrem Großvater Renzo Piano um die Welt schildert. Die beiden erreichen verschiedenste Ziele wie New York, San Francisco, Osaka und viele mehr. Dabei erzählt Renzo Piano, welcher einer der wichtigsten Architekten der Welt ist, von den Baukünsten, die er mitgeplant hat. Es ist ein Buch, das sich mit Schönheit, verschiedenen Kulturen und Kunst beschäftigt, die Wanderlust anspricht und zeigt, wie diese Kunst die Familie verbindet. Jeder von uns hat sich im Unterricht mit einzelnen Kapiteln der Buches beschäftigt, um auf die Begegnung mit Carlo Piano vorbereitet zu sein.
Nach einer langen Reise nach Köln und einem kurzen Besuch im Dom versammelten wir uns im italienischen Kulturinstitut. Wir durften die Einrichtung zunächst erkunden, uns mit der italienischen Kultur genauer beschäftigen und hatten die Chance die neusten Bücher der italienischen Bibliothek anzuschauen, bevor Signore Piano ankam.
Als wir dann zusammen in der Lesung mit Signore Piano saßen, spürte man direkt die liebevolle Ausstrahlung des Autors. Mit Leidenschaft erzählte er in italienischer Sprache von den Erfahrungen, die er beim Schreiben gesammelt hat, von den Reisen seiner Kindheit, wie gerne er mit seinem Vater an dem Buch gearbeitet hat und vor allem wie gerne er diese Wanderlust mit anderen Kindern teilen möchte. Auch unsere Fragen hat er mit Freude beantwortet. Verschiedene Schüler haben sich getraut auf Italienisch mit dem Autor zu sprechen und führten im Nachhinein auch Konversationen mit ihm. Leider war es seinem Vater, Signore Renzo Piano, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, ebenfalls an der Begegnung teilzunehmen. Jedoch hinterließ er eine Videonachricht, in der er von seiner Erfahrung beim Schreiben erzählt und seine Liebe für die Architektur darlegt. Beide sind voller Leidenschaft, Liebe und vor allem Ambition und wollen dieses Gefühl nicht nur mit uns, sondern mit allen Lesern teilen.
Das Buch der Pianos ist nicht nur für Kinder, sondern war auch für uns Jugendliche und unserer Lehrkräfte interessant, mit den verschiedensten Fakten über die Architektur der Welt.
Es war eine einmalige Erfahrung und ich bin sehr dankbar, dass unsere Schule diesen Ausflug ermöglicht hat. Hoffentlich haben wir bald nochmal die Chance die italienische Kultur so kennenzulernen.
Asya Edis, EF




































